Fujifilm X-E2: Wenn Hersteller meine Wünsche besser verstehen als ich

XE2 Foto: (Mein Schnuckelchen) by Boris Baldinger

voigti

Red eyes hard to be avoided

Meine erste Kamera war eine Voigtländer VITOMATIC IIa. Die alte Sucherkamera von meinem Vater, mit festen 1:2.8/50-Objektiv. Eine wunderbare Kamera, ohne jegliche Elektronik, mit Kelle und Markirungsnadel als Belichtungshilfe usw. Die Kamera war praktisch, weil sie in eine Jackentasche passte und gut, weil sie eine schnelle Linse hatte. Damit gelangen mir – der s/w-Fotografie liebt – zuweilen auch mal aussergewöhnliche Bilder.  Etwas weniger praktisch war der Blitz der kaum brauchbare Aufnahmen lieferte, aber dafür abenteuerlich aussieht. Doch  ich hatte Lust auf Wechselobjektive und einen Spiegel, später dann noch auf eine Digital-Kompaktkamera. Beide begleiteten mich noch vor drei Jahren auf Safari, weil mir die Digital-SLR immer zu gross, zu schwer waren und schlicht zu teuer.

old irish man in a pub

Old man in the pub (mit einer Kamera damals schon fast 40-jährig)

Fujifilm? Oh yeah baby!

Irgendwann erreichte mich die Welle des Hypes um die Fujifilm X100. Ich war angetan davon, denn ich mochte das Vintage-Design, das mich an meine Voigtländer erinnert und ich meine, Spiegel sind seit man Sensoren belichtet für den Amateurbereich dem Tod geweiht. Wenn mich Kolleginnen und Kollegen fragten, was man denn so kaufen soll, antwortete ich “Systemkamera”. Doch der Mythos der besseren Qualität von Spiegelreflex-Kameras hielt sich hartnäckig, sie trauten sich meistens nicht für den Schritt und beklagten sich danach über das Gewicht und die unpraktische Grösse für Unterwegs. Ich selbst hielt mich daran, als ich meinte, es sei Zeit, die Doppelstrategie von Analog-Spiegelreflex und Digital-Kompaktkamera aufzugeben. Da ich nicht in die selbe Limite wie damals mit dem 50mm-Festobjektiv der Voigtländer laufen wollte, sprang die Fujifil X-E2 mit ihren Wechselobjektiven in den scharfen Bereich meiner Kauflust. Sie hatte einfach alles: Vintage Design, klein, leicht, hervorragende Bildqualität und jede Menge Funktionen.

DSCF4848

Wasser, Himmel, Kontraste, wunderbar (und das mit der Zoom-Linse)

Die Erwartungen übertroffen

Als ich sie zum ersten Mal in den Händen hielt, bemerkte ich die Verarbeitungsqualität. Ein Aspekt im Produktdesign, den ich überdurchschnittlich schätze und der viel zu oft vernachlässigt wird. Es geht um Emotionen, das Gefühl, wenn man ein Gerät in der Hand hält, die Bedienung erfühlt. Es gibt einem die Rückmeldung, etwas Wertiges gekauft zu haben.
Doch der erste Eindruck schwand nicht. Sie hat mich bis heute nicht nicht aus ihrem Bann  gelassen, die hübsche Kamera aus dem Hause Fujifilm. Erst recht, als ich mir zum Standard-Zoom-Objektiv (das schon gewaltige Bilder produzierte) auch noch das Fujinon XF 35mm f/1.4 R kaufte. Die für rund 550 Franken erstandene Linse liefert Bilder und Tiefenunschärfen, die meinen Zahnarzt schon den Uhrenkatalog durchstöbern lässt, auf die Gefahr hin, dass mir der Unterkiefer auf den Boden knallt.

Kontrovers diskutiert ist der elektronischen Viewfinder. Ich mag ihn sehr, denn für mich als Amateur sehe ich so sofort die Blendenkorrektur, habe die Wasserwaage im Blickfeld, mit dem Druck auf die Tiefenschärfenvorschau gleich alles im Bild was ich brauche und keinen Parallax-Effekt. Die Möglichkeiten sind so vielseitig, dass ich noch lange nicht alle ausprobieren konnte oder gar begreife .Wenn ich Mängel aufzählen müsste, wären es die geringe Batterielebensdauer, dass die Vorschau von hochformatigen Bildern im Querformat angezeigt werden (gibt sicher eine Einstellung dagegen), dass die Remote-iPhone-App, die man als Fernauslöser nutzen könnte, nur für die Pro-Version funktioniert und die je nach Objektiv unterschiedlichen Modi für die manuelle Fokussierhilfe.

Doch das ist schon sehr gesucht, denn ich muss attestieren, hätte ich die Kamera spezifizieren und bauen dürfen, ich hätte das nicht so gut hinbekommen wie  Fujifilm. Genau so hat sich wohl damals mein Vater gefühlt, als er sich die Voigtländer gekauft hatte.

coffee and newspaper

Weitere Impressionen meiner Fujifilm X-E2 auf Flickr

Wie ich den Fussball verändern würde

Blumenwiese

Mehr Fussballblumen

Vorweg, man muss den Fussball nicht verändern. Es gibt immer noch attraktive, tolle Spiele. Dennoch finde ich, eine Überarbeitung des Regelwerks wäre angebracht, denn selbst für eine Armada von Schiedsrichtern (wie viele sind es aktuell? Fünf?) sind Spielentscheidende Fehler immer weniger zu vermeiden. Wäre ich der Fussballgott, ich würde folgende neue Regeln aufstellen:

Offside – Im Zweifel für den Stürmer

Es ist bewiesen, dass ein Mensch den Offside-Entscheid nicht korrekt fällen kann. Die Mannschaften nutzen das immer mehr aus und was früher um duzende von Zentimetern ging, ist heute fast eine Milimeterentscheidung. Ich würde – und ich meinte gar, das ist im Regelwerk sogar so festgehalten – konsequent im Zweifel für den angreifenden Spieler entscheiden. Sprich: ist sich der Linien- und Schiedsrichter nicht sicher, wird nicht gepfiffen. Das würde eine unheimliche Dynamik bringen

Linienrichter neu überdenken

Heute rennen die Linienrichter an der Grundlinie auf und ab. Es wäre doch viel sinnvoller, dass sich diese freier bewegen könnten und sich so  z.B. bei einem Eckball an den Torpfosten stellen können.

Statt einen 5. offiziellen einen zweiten Spielleiter

Jeder übernimmt eine Hälfte und beide sehen immer zwei Sichten des Spiels. Funktioniert im Handball prima und auch das Hockey hat das eingeführt.

Zeitstrafen

Wer eine Gelbe kassiert, geht 10 Minuten raus. Taktische Fouls zu Gunsten einer Gelben liegen so nicht mehr drin und es kann gut sein, dass sich einer überlegt, nicht einzusteigen, wenn einer seiner Kollegen bereits auf der Strafbank sitzt. Trifft die Zeitstrafe einen Torhüter, geht stellvertretend ein Feldspieler auf die Bank.

Zudem könnte man sich überlegen, dass man früher ahndet, die zweite Gelbe aber 15Minuten Ausschluss bedeutet und der Spieler dafür erst bei der dritten gelben Karte die Rote sieht.

Challenge

Einzelne Spielsituationen sind Spielentscheidend. Eine Tätlichkeit, ein Penalty, eine Strafe. Jeder Trainer bekommt für das Spiel eine Challenge. Bei der kann einer der Spielleiter die Szene anschauen. Hat der Challenger Recht, erhält er die Challenge zurück, hat er nicht Recht, verfällt sie.

2×30 Minuten effektive Spielzeit

Wie im Hockey wird die Uhr jeweils angehalten. Gespielt wird zwei Mal 30 Minuten effektive Spielzeit. Das Ganze Brimborium mit Nachspielzeit, sich am Boden Wälzen um Zeit zu schinden, etc. entfällt.

Sinnvolle Kartenregelung bei Penalty

Altes Leid: Torwart macht das Foul und bekommt neben dem Penalty auch noch die Rote aufgebrummt. Neu nur noch den Penalty und wenn das Tackling sehr grob war, Rot, wenn grob Gelb, wenn leicht nix zusätzlich

Spielführer in die Verantwortung nehmen

Rudelbildung ist eine “Saumode”, die es fast nur im Fussball gibt. Bei einer Rudelbildung soll der Spielleiter den oder die beiden Spielführer zu sich zitieren und ihnen erklären, dass Sie im Wiederholungsfall stellvertretend für die Mannschaft eine Gelbe (10-Min Zeitstrafe) erhalten

Würde ich nicht, aber auch eine Überlegung wert:

  •  In Cupspielen Penaltyschiessen vor dem Spiel. Macht die Nachspielzeit spannender
  • Offside nur ab dem 16er

Ich meine mit diesen Regeln würde das Spiel viel attraktiver und flüssiger, das täte dem Fussball gut oder was meint ihr? Übrigens, genau darum, weil der Spielverlauf flüssiger wird, finde ich die Regel mit dem Sprühschaum bei Freistössen eine gute.

Die halbe Rechnung: Wenn Kunden nicht haften bleiben.

Ich bin Motorradfahrer und weil das saugefährlich werden kann, lege ich für Sicherheitsbekleidung ordentlich Geld aus. In der Regel ist diese aus hochwertigeren Materialien hergestellt und schützt, weil sie enger sitzt und funktionaler ist, besser vor Verletzungen. Dazu kommt, wie ich meine, dass einem Kleidung, die nicht zwickt, bei der die Bewegungsfreiheit grösser ist und die besser vor Wind und Wetter schützt, weniger ablenkt.

Sicherheitsanzug, nicht zum Kauf empfohlen

Alpinestars Durban. Schön anzusehen, nach einem Jahr mit erheblichen funktionalen Mängeln

Wenn Marketing bloss kurzfristiger Absatzförderung dient, ist das nur die halbe Rechnung

Vor zwei Jahren ist mir dabei ein Anzug von Alpinestars – einem Hersteller der Top-Klasse – aufgefallen. Ich war äusserst zufrieden mit meinem BMW-Anzug, aber er war in die Jahre gekommen und der Anzug von Alpinestars wurde über den grünen Klee gelobt.  Nachdem es anfänglich schon schwer war, diesen aufzutreiben, fand ich einen Wiederverkäufer, war erstaunt, dass ich mit meiner Körpergrösse im XL eines italienischen Herstellers Platz fand und blickte, weil er mir so gefiel, grosszügig darüber hinweg, das keine Hüftprotektoren nachgerüstet werden konnten. Zudem fielen mir die kleinen Klettverschlüsse am Anzug auf, aber ich dachte, Alpinestars würde schon wissen, was sie tun. Heute weiss ich es besser.

Funktionale Mängel sind wie schlechte PR für eine Marke: Kleine Ursache, grosse Wirkung

Klettverschlüsse sind ja nur ein Detail, wenn sie aber nicht mehr funktionieren, wird es lästig. Nach einem Jahr funktionierten alle Klettverschlüsse des Anzuges nur noch magelhaft. Die Jacke liess ich auf Garantie reparieren, bei der Hose ging es ja noch so knapp. Weil ich einen Gutschein einlösen wollte, ersetzte ich meinen alten Alpinestars-Rückenprotektor durch das aktuellere Modell. Nach einem weiteren Jahr funktionieren die Klettverschlüsse der reparierten Jacke und des neuen Rückenprotektors bereits wieder nur noch mangelhaft und machen mein Motorradfahren etwas unsicherer.

Wie die Marke endgültig schaden nimmt

Ich hatte die Geschichte an Alpine-Stars geschrieben, weil ich meinte, dass es für sie schon noch wichtig zu wissen ist, wenn ihre Produkte Mängel haben und sie mich als Kunden vielleicht auch bei der Verkaufsstange halten wollten. Ein solcher Anzug kostet immerhin rund 1400 Franken und ich schaffe mir alle 5–6 Jahre einen neuen an. Ehrlich gesagt hätte ein “Sorry, tut uns leid” oder ähnlich schon viel entspannt und eine Aussage zu den Klettverschlüssen das Vertrauen in das Produkt und die Marke wieder gestärkt. Leider funktioniert der Kundendienst von Alpinestars etwa gleich wie die Klettverschlüsse, die sie verarbeiten. Sieht auf den ersten Blick gut aus, nach etwas hin und her kommt er seiner Aufgabe aber nicht mehr nach. Es begann mit einem langen E-Mail von mir mit Video (siehe oben), das die Mängel aufzeigt. Zudem hatte ich ihnen noch meinen vereinfachten “customer lifetime value” über zehn Jahre vorgerechnet und ihnen aufgezeigt, dass sie mich nicht nur an den Konkurrenten verlieren, sondern dieser dadurch in der Periode – ohne etwas dafür zu tun – auch noch gleich CHF1600 mehr Umsatz macht.

12. April

Schreiben an Alpinestars
«Velcros – how small parts can ruin a whole customer experience»

21. April

Ich schreibe einen Tweet an @alpinestars
«don’t you answer customer complaints at all or how long does it take in general, it’s 8 days now.»

21. April

Tweet von @alpinestars
«Sorry we missed your message are you sending your request to talk-to-us@alpinestars.com

21. April

Tweet an @alpinestars
«yes, on Apr 12»

21. April

Tweet great, can you send us a direct message with your info so we can make sure that we follow-up. Thanks. (warum einfach, wenn es auch kompliziert geht)

21. April

DM mit Hinweis auf die Mail 

21. April

Schicke E-Mail nochmals an talk-to-us@alpinestars.com

22. April

E-Mail von Alpinestars
«..Could you please let us know where you are writing from so we can forward your query to the Alpinestars Product Support Department closest to you?…» (N.B.: Es stand im Mail, dass ich aus der Schweiz komme)

22. April

Ich antworte und schreibe auch noch den Wohnort hin

23. April

E-Mail von Alpinestars:
«..Thank you for your email, we have forwarded it to the proper department who will contact you shortly…»

Nachtrag: 19. Mai

E-Mail von Alpinestars:
Per Mail nachgefasst – unbeantwortet

Nachtrag: 30. Mai

E-Mail von Alpinestars:
zugegeben etwas provokativen Tweet verfasst: «yet another week with no answer from regional services of @alpinestars (and no dear SoMe-Team, it’s not you) #badvelcros #badproduct»

Nachtrag: 30. Mai

E-Mail von Alpinestars:
Mal noch ne Message auf Facebook geschrieben. Ich kann mir ja vorstellen, was folgt, aber man weiss ja nie, ob das Social-Media-Team den Customer Service noch rausreisst.

Ihr könnt euch vorstellen, wo ich heute stehe. Bis heute hat sich Alpinestars nicht mehr gemeldet.

Was läuft hier falsch

Hier die aus meiner Sicht schwerwiegendsten Fehler.

Fehler 1: Fokus auf dem Prozess nicht auf dem Kunden

Das Weiterleiten des Kunden an die Region hat nicht funktioniert. E-Mail scheint im Kundendienst einen anderen Prozess zu haben als der Kundendienst über soziale Netzwerke. Ich bin mir sicher, dass das erste Service-Ziel bei Alpinestars’ First-Level-Support für soziale Netzwerke die Reaktionszeit ist. Das ist zwar gut, aber an erste Stelle sollte stehen, ob dem Kunden geholfen werden konnte. Dank dem Hype um soziale Netzwerke im Kundendienst, gibt es dort im Gegensatz zum Kontakt über E-Mail wenigsten eine Reaktion in angemessener Zeit

Fehler 2: Der Case sollte erst geschlossen werden, wenn der Kunde das sagt, nicht, wenn die heisse Kartoffel weitergeschoben wurde

Als Kunde stehe ich im Regen, ich muss nochmals nachfassen. Ergebnis, ich werde meine Hände von Alpinestars lassen und meinen Kollegen dasselbe raten.

Fehler 3: Verkauf wird höher bewertet als Wiederverkauf. Es wird kein Customer Lifetime Value berechnet. Marketing dient ausschliesslich als  kurzfristige Verkaufsförderung, nicht der langfristigen Markenpflege.  Was macht den Mehrwert von Alpinestars aus? Gutes Design, auf den ersten Blick funktionale Kleidung. gutes emotionales Aufladen der Marke. Aber was nützt  das, wenn man meine Erfahrung macht? Nur dem kurzfristigen Absatz.

Letztlich verhält es sich mit Motorradkleidung wie mit Marken. Wir mögen solche lieber, die nicht zwicken, an ihnen bleiben wir länger haften und sind auch bereit, einen Mehrpreis zu bezahlen.

A little help for my friends – Gesucht Wohnungen, biete Liebesbrief

crossing fingers

Bild Kelley Mari by Creative Commons

Es ist ein neues Jahr und man spricht dabei oft von “Neues Jahr, neues Glück“. Ich selbst werde für 2014 wohl auch noch etwas Glück brauchen, möchte zum Start von 2014 aber gerne versuchen, anderen Menschen zu etwas Glück zu verhelfen. Vielleicht kannst du mich dabei ja unterstützen, denn:

Glück ist das einzige, was wir anderen geben können, ohne es selbst zu haben. [Carmen Sylva]

Gesucht für Freunde: Wohnungen und Atelier in Zürich

Vier Menschen, die ich gerne mag, gelangten in letzter Zeit wegen ihrer Wohnungssuche in und um Zürich an mich. Bisher konnte ich ihnen leider nicht weiterhelfen. Wer wie ich schon eine bezahlbare Wohnung in Zürich suchte, die auch noch zum Wohnen einlädt, weiss, wie schwer dieses Unterfangen heutzutage ist. Wer das nicht glaubt, der kann ja mal auf Homegate nachgucken.
Ich hatte vor vielen Jahren das Glück ohne “Vitamin B” eine solche Wohnung zu finden und vielleicht kann ich mit deiner Hilfe – also mit Vitamin SoMe – den Suchenden einen überraschend positiven Start ins 2014 ermöglichen. Übrigens: Meine Freunde wissen nicht, dass ich diese Aktion hier starte (vielleicht wäre es Ihnen auch etwas unangenehm), darum habe ich ihnen im Tarantino-Stil einen Alias zugewiesen. Im Gegensatz zu Tarantinos Helden sind es alles Menschen, die man sich als Nachbar wünscht.

Wer Was Wo  Miete (inkl.) Ab wann
Mr. Orange 2 Zimmer Zürich, Wunsch im Kreis 3,4,5,9

CHF 1200

sofort
Ms. White 2 Zimmer Zürich, Wunsch Wiedikon, Wipkingen, Kreuzplatz, Hardbrücke, Albisrieden

CHF 1400

Februar / März
Ms. Blue 4 Zimmer Zürich oder umliegend mit guter ÖV-Verbindung

CHF 2100

März
Mr. Brown Atelier für Fotografie Kreis 3, 4, 5 ? ?

Melde dich bei mir

Wenn du also etwas weisst oder einen Tipp hast, der darüber hinaus geht, was man auf Wohnungssuche sowieso schon tut (Homegate, Ronorp, Verwaltung angehen, etc.), dann melde dich bitte über dieses Formular, ich stelle dann sehr gerne den Kontakt her. Wenn du – wie ich auch – keinen Tipp hast, freut es mich, wenn du diesen Blogpost weiterleitest.

 

Was springt dabei für dich raus?

Unter allen brauchbaren Tipps und Angeboten die mich erreichen, verlose ich einen Preis und zwar einen, den man nicht kaufen kann. Zur Wahl stehen:

  • Eine Ausfahrt als Sozius / Sozia mit meinem Töff und mir als Fahrer (auf eigenes Risiko)
  • Ein Crash-Kurs wie man einen feinen Zopf für den Sonntagsbrunch bäckt
  • Einen Blogbeitrag, hier auf slartbart.com,  zum Thema deiner Wahl
  • Einen Liebesbrief, den ich als Ghostwriter (oder Cupidwriter) für dich schreibe und mit dem du mit etwas Glück das Herz deines Angebeteten/ deiner Angebeteten gewinnst (ohne Erfolgsgarantie :-) ) – oder deine Liebe deiner Partnerin / deinem Partner von Neuem eröffnest.

Bitte bedenken

Es kann durchaus sein, dass die Suchenden zum Zeitpunkt deines Tipps bereits eine Wohnung gefunden haben oder dass sie die von dir vorgeschlagene Wohnung ausschlagen, weil sie ihnen nicht gefällt. Eine neue Wohnung soll ja Basis für weiteres Lebensglück und darum gut ausgewählt sein, darum bitte ich um Nachsicht, sollte dieser Fall eintreten.

Und hier noch die Alias-Szene aus Reservoir Dogs

Sponsoring: Schnapsidee inside? Mitnichten!

Bild zeigt Intel-Logo auf der Innenseite das FC Barcelona-Trikots

Bild aus der Intel-Medienmitteilung

Über den nachfolgenden Tweet von Roger Hausmann (@roger_hausmann)  bin ich auf die Sponsoring-Idee von Intel gestossen.  FC Barcelona, früher stolzer Trikot-Sponsor-Ignorant braucht heute auch das Geld, ohne das es im Spitzenfussball schlicht nicht mehr geht (auch im Nicht-Spitzenfussball, wie das Beispiel Grasshopper Club Zürich zeigt). Erst dachte ich, was für eine blödsinnige Idee von Intel, aber dann hat es mir gedämmert und je mehr ich darüber nachdachte, umso mehr wurde mir klar, dass das eine grossartige Idee ist, besonders für Intel.

Das “Intel Inside”-Ding

Intel wirbt ja schon lange mit dem Claim “Intel Inside”. Damit schafft es Intel, seiner Marke Aufmerksamkeit zu geben, die sie sonst kaum bekäme. So ein Prozessor, also das Herzli eines Rechners, wird ja nur von den Nerds gesehen, welche eine Kiste aufschrauben und die Innereien angucken, oder gar austauschen. Die breite Anwendermasse bekommt den Prozessor nur dann zu Gesicht, wenn sie entnervt den Rechner aus dem Fenster des zweiten Stocks werfen und die Sauerei nach der emotionalen Ausgleichshandlung auf der Strasse zusammenwischen müssen (oder ähnlich).

Zur Erinnerung: Das Sponsoring

Im Sponsoring ist – ganz grob formuliert, im Detail gibt es viele Nuancen – entscheidend, dass Markenwerte unterstützt oder transportiert werden, nur dann kann genügend Aufmerksamkeit für die Marke geschaffen und das Image transportiert werden. Wird das erzielt – und das ist die grosse Kunst, die den meisten nicht gelingt–, bekommt das Sponsoring  einen starken Vorteil gegenüber schlichter Werbung, weil es mit einem Erlebnis verbunden ist und die Markenbotschaft eher unterschwellig bei der Empfängerin ankommt. Das kann für eine spezifische Zielgruppe genauso gut erfolgen wie die breite Masse.

Cleverer Intel-Marketingmensch!

Auf den ersten Blick erscheint es doof, die Innenseite eines Trikots mit einem Logo zu bedrucken. Der geneigte Fussballgucker und noch mehr die dem manchmal aufblitzenden Sixpack nicht ganz abgeneigte Fussballguckerin wissen aber, dass die Innenseite doch recht oft zu sehen ist. Dann nämlich, wenn der pfauische Fussballstar nach geschossenem Tor, seinem Jubel freien lauf lässt. Am liebsten möchte er dann das Leibchen abstreifen und in guter Primatenmanier seinen nackten Oberkörper zu Schau stellen, manchmal auch begleitet durch martialisches Geschrei, Mimik und Brusttrommeln.
Das haben die Fussballverbände inzwischen unterbunden. Wer es doch tut, bekommt eine Strafe (gelbe Karte). Was macht also der Fussballspieler im Testosteronsturm? Er lupft das Leibchen bis zur Brust oder er zieht es sich über den Kopf. Und dann, nur dann, in erfolgreichen, wichtigen  Momenten ist das Intel–Logo zu sehen, eingefangen von allen Kameras, hochauflösend, in Nahaufnahme und suggeriert: “Mit Intel Inside ist man leistungsfähiger, erfolgreicher”. Genau wie ein Prozessor, der sonst nie ersichtlich ist, aber in den wichtigen Momenten entscheidend sein kann.
Mit witzigen Begleitaktionen kann das sogar noch viel intensiver inszeniert werden und die Fanleibchen mit Aufdruck werden beim Waschen ja auch alle gedreht, das sieht dann wohl mehrheitlich (noch) die Mutter, aber die ist bei Kaufentscheiden von Elektronikgeräten nicht ganz unwichtig. Es ist ein mutiger Weg, mit noch mehr Flopp-Risiko als das profane Sponsorings ganz allgemein schon bergen. Doch ich halte es für eine sehr clevere Aktion, die fast nur für Intel passt. Well done!

Nota Bene:

  1. Auch gut gemacht vom FC Barcelona: Wer kann schon beide Seiten seines Trikots vermarkten?
  2. Das Logo hebt sich aber für mich zu wenig auffällig vom Weiss ab. Das hätte ich anders gemacht.
  3. Wetten, dass die Spieler angehalten werden, das Trikot beim Torjubel vermehrt über den Kopf zu ziehen?

Gastbeitrag: Es ist zum Nüsse knacken!

schmutzliJedes Jahr das selbe Spiel vor und am 6. Dezäember. Während mein Chef und ich um die Häuser schliched streifen müssen wir uns anhören, dass wir vom Nordpol kommen, “Hohoho” soll er sagen, der Boss. Da juckt’s mich im Zeh, mit meinem Stiefel auszuholen und dem Kerl – dem “Hohoho”-Sager, nicht etwa dem Chef – einen ordentlichen Tritt in den Hintern zu verpassen. Der Chef ist, da jeweils die Ruhe selbst und ringt sich noch ein Lächeln ab. Ich bin dann jeweils wieder froh, wenn ich dihei zuhause bin, draussen im Wald. Dann kann ich am Fell der Rehe schnupperän und sie hinter den Ohren kraulen. Das beruhigt; und wenn nicht, dann sage ich dem Rehlein gute Nacht und gehe ich hinters Haus und spalte Holz. Das sieht dann etwa so aus:

Irgendwie haben die Leutz (höhö, das haben ich von den Jungen abgeguckt, lüpfig, gäll) in den Dörfern und noch mehr in den Städten irgendwie ein “durrenand” gemacht mit dem Typen aus anderen Ländern. Soll einer noch sagen, das Coca-Cola nicht aufs Oberstübchen schlägt, höhö. Da ich ja eigentlich ein lieber Kerl bin (isch würklich so!) mache ich hier mal eine Gegenüberstellung. Vielleicht hilft das. Alle Angaben natürlich ohne Geweih, schliesslich will ich ja nicht die ganze Sage demaskieren (hät mer mal eine gseit, das töni no gschiid, wänn mer das sägi) und mir lupft so schnell keiner den Bart um genauer nachzusehen.

Mal ganz grundsätzlich

Schweiz Sonstwo
Samichlaus (chrischtlich mit Bischofsmütze, aber lieber mit Zipfelchappe) Nikolaus
Christkindli Weihnachtsmann, Santa Claus
Schmutzli Knecht Ruprecht, Krampus

Und jetzt im Detail: Unterschied Chlaus und Santa Claus

Cha nöd so guet tüütsch drum schrib i da une minere Schnurre na

Samichlaus Weihnachtsmann
wohnt Im Wald Am Nordpol
fahrt Nix da, gaht z’Fuess Schlitten
Zugmaschine Eseli Rentier
seit Guete Abig Ho-Ho-Ho
sin Kumpel Schmutzli, das bin ich Rudolf s’Rentier
chunt verbi 6. Dezember 24./25. Dezember
bringt Nuss, Bire, Süesses, chlini Gschänk und gueti Wünsch Gschänkli
Alarmgrät Glöggli Schälle
macht Usem Buech läse und Gschichte verzelle, em Chind zuelose, Sprüchli lose Lost de Chind zue
treit Es langs eifachs Gwand mit Kordle um de Buch und e langi Zipfelchappe ohni Pompom und Firrlefanz E Hose mit Gurt und e Jagge, plus e Chape mit Pompon
chunt i d’Wonig Dur d’Hustür, nachdämm er agchlopft hätt. Schliesslich en aständige Ma, oder? Durs Chämi (und wird nöd dräckig debi, wie macht dä das?)
trinkt Tee Kei Ahnig, Coca-Cola?

Sodelig, ich hoffe, ich konnte euch das wieder mal etwas näher bringen und wie geschrieben ist die Liste nicht sakrosankt, man kann das auch ein bitzeli anderst sehen. Jetzt hoffe ich, Ihr wart alle brav und ich kann meine Fitze in meiner Bauchkordel stecken lassen. Aber eigentlich schon schade, dass man heute nur noch den Weihnachtsmann Geschenke vorbeibringen sieht, das hat das schnusig Chrischtchindli nicht verdient.

Macheds guet!

Eue Schmutzli (gopf, wo sind jetzt wider die Guetzli anecho?)Klecks

In den saueren Apfel gebissen

Foto: Alexander von Harlem / Barockschloss by Creative Commons

Apple ist ja bei uns Marketeers Inbegriff für das Gute, wie man es machen soll, etc. und in der Tat ist es beeindruckend, wie konsequent die Markenführung durchgezogen wird. Ein süsser Apfel, feiner Gala oder so. Das können sie auch, weil so viel von der Wertschöpfungskette unter Kontrolle haben, wie kaum eine andere vergleichbare Marke. Zudem sind sie — erstaunlicherweise, denn das wird ja in jeder Marketingausbildung auf- und abgepredigt — Vorreiter darin, Dinge nicht zu predigen, sondern zu tun. Hier eine Auswahl als Beispiel:

  • Die Verpackung ist Teil des Produkts (man traut sich kaum, die Schachtel fortzuwerfen oder für was Anderes zu verwenden)
  • Die Verpackungen sind beduftet (genau so, dass man es nicht bewusst wahrnimmt, aber so, das bestimmt kein Paket je stinkt)
  • Die Stores sind Erlebnisorte und keine primären Verkaufsorte. Ich kann die Marke inszeniert erleben
  • Klang ist Teil des Markenerlebnisses

Darum erstaunt es, dass an anderen Orten riesige Lücken klaffen. Zum Beispiel die unsägliche Sprachwahl, die bei Thomas Lang schon zum Running-Gag wird:

Oder einem Auftritt in Sozialen Netzwerken, den sich wohl Coop von Apple abgeguckt hat.
Aber es gibt noch viel Schlimmeres, nämlich wenn man ein Software-Problem hat.

Das Problem

Episode 1

Ich habe ein MacBookAir von 2010, das hatte ich mit vorinstallierter Software iWorks gekauft. Blöderweise stürzte Keynote immer wieder ab.  Also bin ich flugs in den AppStore und habe mir Keynote nochmals runtergeladen. Dafür wurde mir dann 20 Franken in Rechnung gestellt.

Episode 2

Nach der Installation von Mavericks meint iPhoto — mit dem ich nota bene alle meine Fotos verwalte — es könne unter dieser OSX-Version nicht mehr geöffnet werden. Mir wurde der Eingang zum Paradies verwehrt.

Apples Kundendienst, der Biss in den sauren Apfel

Episode 1

Ich schrieb ein Mail, über den Kontakt, der einem beim Softwarekauf angegeben wird und teilte alle Informationen die ich dazu hatte (ich grub dazu meinen alten Kaufbeleg wieder aus) und sagte, dass ich die Software darum nicht bezahlen wolle. Die Antwort — inklusive persönliche Vorstellung des Kundendienst-Mitarbeiters— meinte, ich solle die Software doch künftig nochmals von der DVD laden, die 20 Franken würden sie mir ausnahmsweise gutschreiben. Ich sah den erhobenen Zeigefinger der Formulierung  vor meinem geistigen Auge.

Episode 2

Ich schreibe zurück, dass die Software eben vorinstalliert  war und ich darum keine DVD habe und auch wenn ich hätte, nichts damit anzustellen wüsste, weil das MacBookAir ja kein DVD-Laufwerk besitze.  Ein neuer Kontakt — inklusive Persönlicher Vorstellung — Begriff dann das Problem, meinte ich solle die Software doch vom AppStore unter “Einkäufe” runterladen. Ich beschied ihm, dass ich die Software dort eben nicht aufgelistet sehe,  wohl weil die Software auf meinen Rechner kam, bevor es einen AppStore für OSX gab. Da könne er mir nicht weiterhelfen, ich solle mich beim Support melden.

Da hatte ich schon genug und wollte aufgeben, als aber nach der Installation von Mavericks auch iPhoto — du ahnst es, auch vorinstalliert — nicht mehr starten wollte, erhöhte sich mein Blutdruck wieder.

 Episode 3

Ich hangelte mich also durch die Website, fand nix, wo man sich über die Software beklagen konnte, wählte “Anderes” (oder ähnlich) und landete auf der Website für Deutschland. Ich probierte das noch ein paar Mal und schaffte es letztlich zum Support für die Schweiz zu gelangen, wo geschrieben stand, dass ich natürlich keinen Service-Anspruch habe und ein Fall so gegen 70 Franken koste. Ich wählte die “Ausnahmesituation”-Option und wählte Chat, der funktionierte aber trotz mehreren Anläufen nicht, weshalb ich einen Rückruf anforderte. Der klappte auch. Der Herr — inklusiver persönlicher Vorstellung —  erfasste das Problem, erfasste aber auch, dass er mir nicht helfen konnte, er habe den Fall aber erfasst und hinterlegt, damit ich ihn nicht nochmals erzählen müsse (du ahnt es).  Er meinte auch noch, dass das neue iWorks neu lizensiert/gekauft werden müsse, aber bei Neukäufen ab 1. Oktober gratis sei, ich solle mir also quasi ein neues Notebook kaufen (haste Worte!). Da ich dafür keinen Grund sah und ich darauf bestand, dass ich meine Software, die nicht abgekündigt ist, weiter verwenden wolle, kamen wir weiter, jedoch nicht sehr weit. Da wegen Mavericks  seine Kontakte nicht erreichbar seien, Telefonsystem überlastet, und ich insgesamt schon gegen eine Stunde in der Warteschleife war, meinte er ich solle den After Sales anrufen. Übrigens: Die Musik  Der akkustische Raumspray (© Wiglaf Droste) in der Warteschleife tönte wie früher aus dem Kofferradio auf der Gotthardstrecke, im Kehrtunnel.

Episode 4

Ich rief also den After-Sales-Support an und merkte, dass da nix war mit direkt einwählen wie versprochen, sondern ich mich zuerst mit einem Nummernautomaten begnügen musste. Da nix für Software dabei war, landete ich bei allem anderen. Der Herr — der sich freundlich vorstellte — meinte aber, ich sei bei ihm falsch, hier sei iPad, ich winselte lautlos. Er konnte mich aber mit dem richtigen Ort verbinden. Nach “Musik”, begrüsste mich eine Frau — die sich freundlich vorstellte — und mich erst mal fragte worum es ging. Da war sie wieder, meine Geschichte, die hinterlegt sein sollte. Ich erzählte die Geschichte erneut —so muss sich ein Komiker auf der Bühne fühlen, überhaupt nicht komisch. Die Frau merkte mir meine Mürrigkeit an (das Schaffen Männer nie so gut) und ich deeskalierte gleich, als ich dies wiederum bemerkte. Sie wolle kurz abklären und gebe mir in der Zwischenzeit etwas Musik auf meine Lauscher. Ich konnte mir einen Lacher nicht verkneifen. Lange Warteschleife, kurzer Sinn: Sie konnte mir nicht helfen, kam auch nicht durch und wollte mir eine weitere Berieselung durch Kakkofonie ersparen (danke!). Man werde mir zurückrufen.

Episode 5

Wie immer, wenn du ‘ner Frau deine Telefonnummer gibst und sie um einen Rückruf bittest, bleibt dieser dann aus ;-)

Fazit

Apple-Mitarbeiter sind zwar immer freundlich, sie haben aber null Handlungsspielraum. Wenn der Kundendienst jedoch nicht mehr Handlungsspielraum hat, als ein strukturiertes Formular auf der Website, ist er schlicht überflüssig. Bedenkt man die Kosten der von mir gekauften Software und diejenige der Hotline, welche ich  für mindestens 2h (bisher, das Problem ist ja noch nicht gelöst) beschäftigte, wäre es einfacher gewesen mir einfach ne neue Lizenz im AppStore zu vergeben. Schliesslich habe ich die Software ja schon mal gekauft.

Das Kundenerlebnis ist grauenhaft: Die Musik ist schlimm — hatten wir. Man will alles verrechnen — hatten wir. Man will was Neues verkaufen, statt das Problem lösen — hatten wir. Aber wie man wie eine heisse Kartoffel rumgereicht wird, weil jeder nur bestrebt ist, das Problem von seinem Tisch zu haben und quasi darauf hofft, dass der Kunde dann einfach aufgibt und was Neues kauft, das habe ich noch so nie erlebt. Man stelle sich den Sturm der Entrüstung vor, wenn das bei Swisscom oder UPC Cablecom geschehen würde.

Wann begreifen Firmen endlich, dass ein guter Kundendienst zwar nicht beim Kaufentscheid hilft, aber dafür umso mehr bei der Kundenbindung. Da Apple aber nicht auf Sozialen Netzwerken mithört und somit sicher nicht lesen wird, passiert da auch nichts. Die Prinzessin auf dem Apfel. Selbst wenn sie diesen Artikel per Zufall doch noch sehen würden, wäre das Apple wohl egal, denn sie wissen genau, dass sie einem mit ihren Produkten und Services so im Bannstrahl ihres Universums (Lock-in) haben, dass man daraus fast nicht mehr entrinnen kann.

Ob ich bei all dem wieder ein Apple Notebook kaufen werde? Ich weiss nicht, vermutlich schon, die Produkte sind, wenn sie funktionieren ja wirklich dolle, aber ich werde diese Episode beim Kaufentscheid sicher nicht vergessen. Wer beisst schon gern zwei Mal in denselben sauren, faulen Apfel.