Züri, mit scharf

Mit dem Alter steigen auch die Dioptrien. Nachdem die Kurzsichtigkeit lange stabil blieb, nimmt die Altersweitsichtigkeit rasant zu. Es ist wohl auch ein Preis den ich dafür zahle, seit über dreissig Jahren mehrheitlich am Bildschirm zu arbeiten. Damals mit Plasma-Screens, Röhren-Bestrahlung und grünen Terminals im ASCII-Modus. Jetzt versuche ich mich gerade mich an die zweiten Bifokal-Gläser zu gewöhnen. Es wird schwierig. Die Augen zu lasern ging mir schon ein paarmal durch den Kopf. Doch ich habe schon trockene Augen und will das nicht noch verschlimmern. Aber wenn die Unannehmlichkeiten mit der Brille weiter zunehmen und das optisch und mechanisch immer schwerer zu lösen ist (und ich mehr Mut bekomme), dann werde ich wohl weicher.

Ich wollte mir dafür Zeit lassen, mir waren eigentlich erst in ein paar Jahren danach oder nach einer neuen Brille. Aber da mein Cousin ein Brillengeschäft besitzt und auch für Optiker die letzten Monate sehr schwierig waren, habe ich mich entschieden, mir sogleich ein neues Nasenvelo zu beschaffen. Mit Überraschung!

Mehr lokal geht fast nicht

lokaler Design, lokaler Schliff, lokaler Verkauf

Dass ich bei meinem Cousin in Zürich-Höngg einkaufe ist klar. Ich verstehe auch, wenn Leute bei Fielmann einkaufen gehen, letztlich ist es doch eine teure Anschaffung und obschon ich seit Kindheit eine Brille trage und dafür eigentlich nichts kann, verstehe ich immer noch nicht, weshalb Krankenkassen für wirkungslose Globulis bezahlen, aber nicht für eine angeborene Krankheit.

Wie auch immer, das kann ich nicht ändern. Aber wo ich einkaufe schon (oder eben nicht). Denn für micht macht der Optiker meines Vertrauens eben auch einen grossen Unterschied: Er macht eine sehr persönliche Betreuung, ich kann jederzeit vorbei und mir die Bügel wieder richten zu lassen und ich merke, dass ihm am wichtigsten ist, dass ich zufrieden und dem für mich besten Resutat nach Hause kann. Dank ihm konnte ich auch schon mal sehen, wie denn so ein Glas von Essilor an der Hardturmstrasse (auch in Zürich) entsteht. Beeindruckend.

Nachdem ich mir mein neues Gestell ausgesucht hatte, wurde ich überrascht: Der Designer und Produzent, Nirvan Javan, ist auch aus Zürich-Höngg und die Brille stammt aus der Zurich-Kollektion. Ein Zufall, aber ein schöner. Und wenn wir schon bei schön sind. Ein schönes Design, finde ich. Sowohl Brille, als auch Etui.

True wireless headphones – True nightmare to select one

True wireless headphones – True nightmare to select one

Ich höre gerne Musik und mag darum herum keinen grossen Krimskrams, ich bin etwas puristisch. Das hat in der Vergangenheit leider etwas zu Gunsten des wenig Krimskrams geändert. Will heissen, Digital-Verstärker, nur noch ab Mediaserver oder iPhone. Letzteres hatte klangmässig lange wenig zu bieten. Inzwischen ist es etwas besser, leider aber ohne Klinke. Dieser Übergangsstecker Lightning -> Klinke ist einfach nur ein Ärgernis.

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Die erzwungene Lösung vom Kabel

Weil ich gerne Musik höre, sind mir Kopfhörer wichtig. Ich trug immer sound isolating In-Ears. Dies einerseits, weil mir over-ears immer zu wenig transportabel, weil klobig und zu schwitzig waren, andererseits weil mir lieber war, wenn möglichst viel der Kosten in Akustik und nicht in Active-Noise-Cancelling (ANC) gesteckt wurde (rechne). Jahrelang waren Shure 535 meine erste Wahl. Die Kabel liessen sich auswechseln, der Klang war schlicht der Hammer. Aber leider waren irgenwann die (mechanischen) Filter kaputt und die 10-Rappen-Teile gab es nicht als Ersatz. Die läppische Antwort von Shure war: Ich solle doch die 846er kaufen (kosten 900 Franken, das ist mir dann doch zu viel). Danach bin ich auf die RHA T20i umgestiegen. Toller, puristischer Sound mit grandioser Verarbeitung zu günstigem Preis. Wegen der metallenen und darum schweren Gehäusen hat das mit dem Fitting bei mir nicht immer ganz funktioniert. Das grosse Ärgenis war aber die immer brechenden Kabel, und weil diese nicht ausgetauscht werden können, habe ich jetzt zwei Sets von nutzlosen in-ears. RHA muss man zu Gute halten, dass sie mir das erste Paar auf Garantie ersetzt hatten, leider waren danach die Kabel auch wieder nach 1 – 2 Jahren  gebrochen (und ich nutze sie schonend).

True wireless odyssey

Mit was ersetzen also? Wieder Kabel? Der bescheuerte Apple-Krimskrams-Dongel bleibt. Viel Bluetooth um die Birne ist mir auf Dauer etwas suspekt. Dazu kommt, dass ich ein baumgrosser Kerl bin und darum auch oft Mühe mit richtigem Fitting der Ohrstöpsel habe (unter large geht nichts). Ein In-Ear, der nicht sitzt, ist wertlos. Wegen dem Dongeldings-Ärger über Apple verzichte ich auch auf AirPods, vor allem aber weil „One size fits all“ bei mir eben nicht funktioniert. Bluetooth-Kopföhrer mit Nackenkabel bleiben immer an meinem Kragen hängen, darum mussten es „true wireless“ sein. Also welches Produkt wählen? Ich habe stundenlag Test und Reviews gelesen und angeschaut. Einen Makel hatte jeder In-Ear:

  • Jabra Elite T75t, RHA Trueconnect sind nicht auf den technologisch neusten Stand (und die Jabras sehen sch.., äh suboptimal aus).
  • Sony WF-1000XM3 hat ANC (wofür?), sind klobig, insbeondere das Ladegehäuse, und man kann am Ohr die Lautstärke nicht verstellen.
  • Sennheiser Momentum sind mir zu teuer und haben ANC.
  • Bose, Beats? Hahaha, guter Witz, ich will doch keine zu Lasten der Boom-Boom-Generation verzerrte Frequenzgänge.
  • Klipsch T5: Klipsch war schon immer gut in Sachen Sound. Leider sollen die Dinger viele Aussetzer haben. Das kann ich gar nicht ab.
  • uvm.

Shootout – die letzten drei

Es kamen immer mal wieder neue Typen dazu oder fielen weg. Es gibt schlicht eine Unmenge von Produkten. Ganz gegen Schluss kamen so noch drei Produkte mit sehr guten Soundeigenschaften in die Endauswahl. Die Samsung Buds+, die Anker Liberty Pro 2 und die Cambride Audio Melomania 1. Die Samsung Buds+ fielen aus dem Rennen, weil sie AptX nicht unterstützen und mit IP2X nur schlecht gegen Schweiss und Wasser geschützt sind (will sie auch im Gym tragen), da blieben nur noch zwei. Die Anker Liberty Pro (die zwar etwas klobig sind) und die Cambridge Audio Melomania 1 (die in der Schweiz kaum erhältlich sind). Den Todesstoss zu den Anker Liberty Pro 2 gab diese Review und der Follow-up dazu. Kann sein, dass nicht alle das hören können. Ich weiss aber, wenn ich das einmal höre, kann ich nicht mehr weghören. Somit blieben die Melomania 1. Zu diesen gab es nicht so viele Reviews, aber alle waren sehr gut. Blieb nur noch das Problem, woher nehmen? Der einzige Online-Shop war der von techstudio.ch. Noch nie davon gehört und darum immer ein Abenteuer. War aber alles prima: Schnell, freundlich, etc.
Übrigens, die drei besten Review-Kanäle auf Youtube finde ich Damir Franc, der bereits erwähnte mrkwd – Tech Guy und Jim’s Review Room. Gute Reviews bei den Kopfhoerer.de, Soundguys.com, shortlist.com, whathifi.com

Melomania 1 – und jetzt?

IMG_7284Ich besitze die Dinger jetzt seit vier Tagen und kann ein erstes Fazit ziehen. Schnell gesagt – Toll! Etwas ausführlicher (wenn du bis hier gelesen hast, dann halte durch):

Schon beim Öffnen viel Spass: „For People who Listen“ – ein Versprechen für Musikpuristen. Alles kommt elegant und schnörkellos daher. Die Verpackung, das Case, die Buds. Es gibt keine App dazu (wofür auch?), es hat keine Pins an den Buds für das Aufladen (erfolgt über den Wachsfilter und den Metallring), das Case findet in jeder (Hosen-)Tasche Platz, LED-Anzeigen an den Buds zeigen den Verbindungsstatus an und die LED-Anzeigen am Case die noch zur Verfügung stehenden Ladezyklen. Was ich sehr wertig anfühlt, sind die Magnete. Die Buds schnappen förmlich in das Case und der Deckel von Letzerem schnappt deutlich zu – ich mag das. Die Buds sind extrem leicht (4.6 Gramm pro Bud), sitzen dadurch auch enorm sicher.  Die Auswahl an Tips ist etwas überschaubar. Mit den grossen Siliko-Tips habe ich einen anständigen Fit gefunden. Wenn man sie mehrere Stunden drin hat, merkt man aber etwas Kantiges an den Ohren, da beginnen sie unangenehm zu werden. Ich werde darum die Schaum-Tips in Large bei Cambridge Audio bestellen (die liegen nicht bei). Sollte ich weitere brauchen oder ein Silicon-Schutzcase, dann sieht es in der Schweiz düster aus. Schlichtweg nicht erhältlich. Auch über die Amazon-Lieferung nicht. Ich habe dazu mal bei Cambridge Audio nachgefragt.

Wie steht es mit den Kritikpunkten in den Reviews?  Dass ein Laden nur mit Micro-USB möglich ist und nicht kabellos oder mit USB-C ist mir schnuppewurst, ich habe eh fast immer ein Micro-USB mit. Die schlechte Mikroqualität in Telefon- oder Video-Konferenzen? Bisher hat sie nie jemand beklagt. Es ist dabei aber eben auch zu beachten, dass die Mikrofone ausgerichtet werden müssen. Beim kugelrunden Bud kann es schnell gesehen, dass eines Richtung Ohr guckt. Die kleinen Dellen auf den (echten) Bedienknöpfen helfen beim Ausrichten.

Gibt es was Negatives? Ich hatte ein paar Aussetzer. Daran kann aber auch das iPhone Schuld  sein. Ich hatte sie meist, wenn ich z.B. mit einem Game rumfummle. Das werde ich aber beobachten müssen. Und eben: Dass kein (mir) bekannter Schweizer Online-Shop die Dinger oder Ersatzteile dazu führt ist eher beschämend.

Und der Sound?

Der Sound ist sehr gut, aber das ist auch immer Geschmacksache. Ich bin ja wie oben geschrieben kein Anhänger von Boom-Boom-Boom-Boom-I-want-you-in-my-Room-Musik oder irgendwelchem basslastigem Gedöns. Der Bass ist satt, aber nicht überzeichnet: Ich höre Rock, Pop, Klassik, Singer-Songwritert, Metal und da performen sie grossartig. Auch die Stereo-Breite ist gut (also der Eindruck, wie weit die Lautsprecher auf der virtuellen Bühne voneinander entfernt sind). Von Zeichnung erinnern sie mich etwas an Studio-Lautsprecher, weil sie enorm klar sind und Details sehr deutlich wiedergeben (auch das ist nich jedermanns Geschmack!). Man hört kleine Nuancen heraus:

  • Wie das Background-Zungenschnalzen in „No Roots“ von Alice Merton (das mir bisher noch gar nie aufgefallen ist).
  • Die klare Stereo-Auftrennung von Stimme, Akkustik-Gitarre und Piano, sowie das Besen-Snare in Damien Rices „Cold Water“.
  • Florence an the Machines „Dog Days are over“ zeichet jeden Ton so scharf wie ein Hocho schneidet.
  • Die Dynamik in Marylin Mansons „This is the New Shit“ ist gut, auch wenn mir wie bei anderen Liedern etwas der „Punch“ fehlt (aber hey, wir sprechen hier von in-ears für 160 Franken!).
  • In Calexicos „Close Behind“ kann ich problemlos jedem Instrument und selbstverständlich dem Gesang folgen, so deutlich und klar zeichnen sie.
  • Bei Ludovico Enaudis „Leo“ hört man jedes Dämpfer-Pedal des Flügels
  • Und bei „Joanne“, Piano-Version von Lady Gaga ist jeder stimmliche Laut zu hören

Fazit: Was die Köpfhörer angeht: Jeden Franken wert, sehr, sehr gute Sound-Qualität (insbesondere für den Preis !), manchmal fehlt etwas der Punch oder Höhen sind etwas scharf, aber das ist wohl auch  Geschmacksache. Vielleicht holen da die Schaum-Ohrstücke noch etwas raus. Akkudauer ist klasse, das kleine Etui auch. Alles sehr wertig. Eine feine Sache, kann ich nur empfehlen. Einziger wirklicher Nachteil: Woher bekommt man in der Schweiz bloss Zubehör?

The Red Bull Innovator – Wie man Neukunden vergrault

Red Bull verbindet man mit gutem aber vor allem auch aggressivem Marketing. Die Leistung ist beeindrukend. Man stelle sich vor, man ginge zu einem Investor, sagte dem: „Wir füllen Wasser und Zucker in Dosen ab, es riecht nach Gummbärchen, wir nennen es ‚Energy Drink‘ und mit dem Verkauf bauen wir dann Autorennställe, Flugshows, Events, Fallschirmsprünge aus dem Weltall und all so Zeugs auf“. Die Runzeln über der hochgezogenen Augenbrauhe wäre wohl tiefer als die St-Andreas-Spalte. Das ist natürlich alles übertrieben, aber die Marketingmaschinerie von Red Bull und das damit verbundene Resultat ist schon sehr beeindruckend. Dass sich der Konzern dann solche Aussetzer bei der Neukundengewinnung für ihr Magazin „Innovator“ leistet, wie ich nachfolgend beschreibe, ist verwunderlich.

Neukundengewinnung

Wie wichtig die Neukundengewinnung im Marketing ist, muss man wohl niemandem mehr erklären. Bei vielen Firmen wird darob gar vergessen, noch irgendwelches Geld in für die Bestandeskunden aufzuwerfen. Die Neukundengewinnung ist aus verschiedenen Gründen wichtig. Einerseits weil wie geschrieben viel Geld investiert wird. Dieses Geld muss wieder reingeholt werden, wenn man keinen Verlust erwirtschaften möchte. Anderereseits beginnen Neukunden erst eine Marke zu erleben. Es ist so quasi wie beim ersten Kuss einer neuen Liebschaft. Man ist auf sich aufmerksam geworden (Werbung), hat sich bei den ersten Treffen etwas beschnuppert (Test-Abo) wenn das alles gut verläuft, ergibt sich eine Bindung. Wenn es sehr gut läuft, eine ganz lange (hoher custormer lifetime value). Wenn man es schon beim ersten Date versemmelt, wird das danach nichts mehr. „You never get a second chance to make a first impression“ heisst es nicht umsonst.

Anleitung zum Versemmeln

Ich bin ein Marketingmensch und bin zurzeit wieder in einem Marketing-Studium (man lernt nie aus). Im Rahmen dieses Studiums wurde mir für ein Jahr kostenlos ein Abonnement des „Innovators“ von Red Bull angeboten. Das ausgelegte Magazin war hübsch aufgemacht und der Inhalt wird mir sicher auch etwas Inspiration fürs Studium geben, dachte ich. Ich hinterliess also meine Informationen. Dann ging ein Ablauf los, der wohl in keiner Customer-Journey bisher beschreiben wurde:

  1. Anstelle der ersten Magazin-Zusendung erhielt ich eine Rechnung mit dem Vermerkt, dass mein Test-Abo jetzt abgelaufen sei und ich fortan zu zahlen habe. Das war ja schon mal ein Seemannsköpfler in den Fettnapf der Neukundengewinnung.
  2. Daraufhin schrieb ich ein Mail mit der Bitte, alle meine Daten umgehend zu löschen. Auf dieses Mail erhielt ich keine Antwort und meine Daten wurden nicht gelöscht, wie ich merkte.
  3. Als Nächstes kam ein Entschuldigungsschreiben per Post. OK, Fehler können geschehen, aber auf mein Mail wurde nicht eingegangen.
  4. Wenige Tage später erhielt ich dann eine Zahlungserinnerung. Ich fragte mich, ob die Kundendaten per Post-it verwalten.
  5. Wieder ein paar Tage später erhielt ich ein erneutes Entschuldigungsschreiben, dieses Mal in einem C4-Couvert.
  6. Das C4-Couvert wurde ungenügend frankiert und weil keine Absender-Adresse draufstand, werde ich als Empfänger gebeten, das fehlende Porto zu bezahlen.

 

 

Man bleibt etwas ratlos zurück, aber innovativ war das. Vielleicht habe ich das Magazin ganz einfach falsch verstanden.

 

PS: Zum Schluss wird mir im Schreiben übrigens „weiterhin viel Lesevergnügen“ gewünscht und dass man mir bei Fragen gerne zur Verfügung stünde. Vielleicht muss ich meinen Aufruf zur Datenlöschung als Frage definieren?

Nachtrag (28. März 2020):

7. Ich bakam ein Mail, in dem mir mitgeteilt wurde, dass mein Gratis-Abonnement wunschgemäss storniet wurde (mein Wunsch war übrigens, dass sie alle meine Daten löschen)

8. Einen Monat später wurde mir die erste Ausgabe zugestellt.

5. Februar #Twitterbier #Zürisee – Memorial

Liebe Twitterinnen und Twitterer

unbenannte Fotosession-0442Wir haben es alles vernommen. Marcel hat einen Entschluss gefasst, den wir alle nicht greifen können. Einen Entscheid, der mir für einen Moment den Boden unter den Füssen wegzog. Ich wollte es erst gar nicht glauben. Marcel, das konnte nicht sein. Er, über den ich nie von jemandem auch nur ansatzweise etwas Negatives hörte. Er, der Menschen beriet, ihnen eine neue Perspektive, einen Weg aufzeigte.

Sein Weg hatte keinen Fortsetzung.

Er, der Menschen zusammenbrachte, lachte und Menschen zum Lachen brachte. Er, der das Twitterbier Zürisee einberief, an dem ich andere grossartige Menschen kennenlernen durfte, Geschichten erzählen konnte, Geschichten anhören konnte, tratschen konnte, mich freuen konnte, keine gesellschaftliche Konventionen einhalten musste, ausser einen Hashtag zu setzen.

Seine Geschichte wird nicht fortgeschrieben.

Er, der einen Teil seines Lebens mit uns teilte, wenn es ihm gut ging und wenn es ihm nicht so gut ging. Ihm, dem wir #alleswirdgut widmeten, um unsere Solidarität mit ihm zu teilen. Weil er uns wichtig war, weil uns wichtig war, dass es ihm gut geht. Jetzt gibt es diese Lücke, die auch unsere Tränen nicht zu füllen mögen, die Fragezeichen in unseren Gedanken, die nicht mehr gelöscht werden können, wie tätowiert. Ich kannte Marcel nicht gut, wir alle kannten ihn wohl zu wenig, aber ich bin mir sicher, dass er uns raten würde, unseren Blick nach vorne zu richten.

Sein Geist soll weiterleben

Mir ist darum im Dezember bereits spontan in den Sinn gekommen, ein #Twitterbier #Zürisee, ein letztes oder ein Start für eine neue Serie einzuberufen. Ich bekam auf diese Idee positiven Zuspruch, wollte aber erst etwas Zeit vergehen lassen, bis der Schrecken aus meinen, aus unseren  Knochen weichen konnte. Aufgrund meines aktuell relativ engen Terminkalenders bleibt mir fast nur der 5. Februar dafür. Ich hoffe, das geht möglichst vielen und würde mich freuen, viele Twitterinnen und Twitterer am #Twitterbier #Zürisee #Memorial wiederzusehen.

Mittwoch, 5. Februar, ab 18.30 Uhr im Seedamm Plaza, Restaurant OLEA

Herzlich, Marc

unbenannte Fotosession-3804-1PS: Und wenn du gerade an einer Kreuzung stehst und nach dem richtigen Weg suchst, hilft dir vielleicht Calvin Russel aufzuzeigen, dass es ganz normal ist, wenn man damit ringt. Geschichten werden in der Zukunft geschrieben und nicht in der Vergangenheit. Und der Geist bleibt, auch wenn die Erinnerung schmerzt.

Barbarisch

Nachdem ich in Stockholm mal enorm mit Bargeld angebrannt bin, entschied ich mich, in Kopenhagen alle Geschäfte nur noch mit Kreditkarte und Mobile-Phone abzuwickeln. To make a long story short, hat alles prima funktioniert, einmal machte ich aus Zeitrgünden eine Ausnahme. PUNKT

Langer Schwede, kurzer Finn, äh, Däne

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Alter Grümpel?

Hier die etwas längere Geschichte. Papiertickets für Transportmittel habe ich schon länger nicht mehr und auch mein Koffer reist inzwischen dank dem e-Tag inzwischen papierlos. Ich dachte erst, es sei eine Spielerei, das Ding funktioniert enorm einfach, gerade bei all den Self-Check-ins. Leider wird sich das nicht durchsetzen, weil zu wenige dabei mitmachen udn die Zukunft wohl bei RFIDs liegen wird. Was grottig ist, ist die App von Rimowa: Diese wurden wohl einfach aus der Motivation „Komm‘ wir machen eine App“ entstanden.

Zahlen konnte ich alles mit Kreditkarte, beim schummrigen Kiosk genauso wie beim Kirchturmbesuch. Was mir dabei aber auffällt: Beim Zahlen mit Paywave bleibt das Trinkgeld meist auf der Strecke. Man gibt weniger Trinkgeld, weil der Betrag schon dasteht und man ihn einfach noch abchecked. Einmal ging die Transaktion nicht, weil der Café-Container einen Stromausfall hatte. Nachdem wieder alles gebootet war, zahlte ich halt nach dem Kaffee und in die doppelte Buchung war am nächsten Tag Korrigiert, wie in der App am nächsten Tag sah. Eine Ausnahme machte ich, nämlich, als ich ein Zugticket nach Malmö buchte. Das war über die Rejseplanen-App schlicht zu verwirrlich (für mich, ein Däne versteht das vielleicht). Weil der Zug bald fuhr, löste ich das Billet am Automaten.

Wo es immer noch stockt

Die grössten Hürden sind immer noch die Anmeldungen bei verschiedenen Anbietern und dass man sich einfach nicht immer sicher ist, ob man beim richtigen Anbieter ist und man das richtig gelöst hat. Und das, obschon fast alle Angebote in Kopenhagen auf Englisch ausgeführt ist. Beipsielsweise, wenn man das Touri-Ticket für den ÖV bucht und das Ticket (und nicht etwa der Bestätigungscode) per SMS bekommt. Bei der ersten Kontrolle ist einem da etwas mulmig zumute.

Was zudem eine rechte Übung war, ist eine Prepaid-Karte zu lösen. Ich mache das inzwischen fast immer, weil man halt viele Daten braucht und 100GB für 15 Franken, da kann man sich die (zum Teil unsicheren) WLAN ersparen. Die Telecomanbieter bieten keine Prepaid an, man muss zum 7/11 oder zum Supermarkt. Die haben dann keine Ahnung und der Prozess ist sehr schwerfällig. Dafür hat man dann eine Mobile-Nummer, was hilfreich ist, weil man dem Mietvelo-Betreiber anrufen muss, weil das Mietvelo gemuggt wurde. Ich verstehe immer noch nicht, weshalb keine PrePaid-Angebote als e-SIM angeboten werden und dass die Telecom-Firmen die Touristen nicht gleich damit überfallen. Das ginge sogar im Self-Service übers Web und der ganze phyisische Teil würde entfallen. Vielleicht ergeht es der e-SIM gleich wie dem e-TAG. Gute Idee, wenig Akzeptanz.

Fazit

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Badekappenspur, keine Datenspur

Reisen ohne Bargeld und alles per Debit/CC und Mobiltelefon geht völlig unkompliziert. Mindestbeiträge wie in der Schweiz habe ich nie erlebt, es wüsste niemand wieso (und die Leute sind ganz froh, haben sie nicht viel Bargeld in der Kasse). Die Einfachheit bezahlt man aber mit einer Datenspur, die man zurücklässt und der Gefahr, dass wenn das Mobiltelefon abhanden kommt, dass man dann ziemlich im Regen steht. Wäre gespannt um einen Erfahrungsbericht von jemandem, dem das mal passiert ist. Ich mag Bargeld immer noch, in den nordischen Ländern käme ich mir damit aber inzwischen etwas barbarisch vor.

P.S:

Mit https://luggagehero.com habe ich nen recht coolen (für mich) neuen Service entdeckt. Wenn du am Abreisetag z.B. noch ins Museum gehen möchtest, dann fehlt dir ein Ort, an dem du dein Gepäch abstellen kannst. Die Schliessfächer im Bahnhof sind oft nur 24 Stunden buchbar (in Kopenhagen aber problemlos per Debit-/Kreditkarte). Luggagehero ist quasi ein AirBnB für dein Gepäck. Du platzierst deinen Koffer beim Velovermieter und zahlst pro Stunde.

Wenn Dinge zusammenpassen

Ich bin recht anspruchsvoll, wenn es um Ausrüstung wie Rucksäcke oder Taschen geht. Sie sollen funktional sein, universell und die Beschläge etc. nicht gleich bei der ersten Verwendung abfallen. Als ich vor meiner Reise stand, musste ich mich entscheiden, was ich als Daypack mitnehmen wollte. Es musste sowohl Fotoausrüstung, wie auch Regenjacke, iPad etwas Essen und Getränke für einen Hike und ganz viel Krimskrams mit. Zudem sollte auch ein Fotostativ befestigt werden können. Mein Fotorucksack ist prima, aber weil Slingshot (also nur eine Achselschlaufe), nicht so geeignet für Hikes und schlicht zu wenig Platz für sonstiges Zeugs. Mein normales Daypack war schlicht zu klein: Das konnte entweder Foto oder persönliche Utensilien aufnehmen.

So musst was Neues her. Box-Rucksäcke finde ich unpraktisch. Ich mag einen grossen Reissverschluss oben, aber wenn man den Rucksack, wie auf Reisen, mit unterschiedlichen Füllständen tragen möchte, scheidet das aus. City-Rucksäcke scheiden ebenfalls aus just jenem Grund aus und auch darum, weil sie keine Befestigungsschlaufen haben. Was bei Top-Ladern halt das Problem ist: Man muss sich nach unten durchwühlen, was bei Fotoausrüstung nur lästig ist. Mit dem VAUDE BRENTA 30 und der TENBA TOOLS BYOB 9 Innentasche habe ich eine fantastische Kombination gefunden.

Tenba Tools Innentasche

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Die Innentasche ist gepolstert und schützt deine Objektive und die Kamera prima vor Schlägen. Zudem kannst du die Tasche einfach so als Box irgendwo verstauen, zum Beispiel im Koffer oder eben im Hotelzimmer, wenn du den Rucksack nur für einen Hike brauchst. Die Unterteilungen mit den Kletts sind etwas fummlig und ich brauchte ordentlich Zeit, um ein gutes Setup zu finden. Erschwerend kommt hinzu, dass

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gewisse Unterteilter abgeschrägt sind – das hat aber seinen guten Grund. Letzlich fand ich eine Einteilung für Kamera und zwei Objektive (wenn das jetzt etwas gewurstet aussieht, keine Bange, alles prima). Zudem hatte noch ein Ladegerät Platz und ein paar Silikonbeutel. Die gibt es ja bald in jeder Produktverpackung, ganz praktisch, um die Fototasche trocken zu halten (und übrigens auch das Necessaire).

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In den Bildern seht ihr das grosse Plus an der Abschrägung. Man kann die Reissverschlüsse bis zur Hälfte öffnen und hat dann Zugriff auf die Kamera, die man vor dem Rausfallen zudem mit einem Klett-Strap befestigen kann (ist im Lieferumfang). Das ist enorm praktisch, da hat sich einer wirklich was Gutes überlegt. Im Bild seht ihr übrigens auch die wasserdichte Tasche, um z.B. SD-Karten zu verstauen. Zudem gibt es seitlich noch Mesh-Taschen für Linsenfummel oder was auch immer.

Vaude Brenta 30 – Ein unglaublich durchdachter Rucksack

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Ich kannte die Marke Vaude nicht und bin per Zufall darauf gestossen. Unterdessen muss ich sagen, die stellen nicht nur grossartiges Equipment her, sondern geben sich dabei auch um die Arbeitsbedingungen und die Schonung der Natur Mühe (das schreiben sie zumindest, aber es kommt recht glaubwürdig rüber).  Das beste Feature ist der Zugriff in den unteren Bereich des Rucksacks über einen Doppelreissverschluss.

img_7335Genau in dieses Fach passt die Innentasche und ist gegen unten auch noch zusätzlich geschützt, denn dort ist ein Fach mit dem Regenschutz für den Rucksack. Daneben konnte ich noch meine Filtertasche verstauen und auch die Zubehörtasche hatte noch Platz. Und wenn du das Fach vor Zugriff sichern möchtest, machst du einfach ein Schloss durch die Laschen. Das ist unglaublich einfach und praktisch. Kein Durchwühlen der Rucksacks mehr – Reissverschluss auf und die Kamera ist griffbereit.

img_7338Auf der Seite bieten viele Laschen und Mesh-Taschen eine gute Möglichkeit ein Stativ anzuzurren.

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A Propos Stativ: Auch mein Stativ hat mich mal gerettet. Als ich von einem Berg runter musste, war ich wirklich auf einen Stock angewiesen. Ruck-Zuck das abdrehbare Einbeinstativ mit Griff abgeschraubt, den Spike montiert und ich hatte einen Wanderstock.

Sehr beeindruckend ist das Tragsystem des Brenta. Wer kennt es nicht: Du hast die Wahl zwischen nassem Rücken (weil keine Distanz zum Rucksack) oder kein Platz im Rucksack (weil das Tragsystem das ganze Volumen frisst). Vaude hat hier zwei Dinge entwickelt, die sehr überzeugen. Einerseits kann man die Länge des Tragsystems variieren, was selbst mir als langem Kerl ermöglicht, das Gewicht auf den Hüften zu tragen (plus/minus) – sonst habe ich bei kleinen Rucksäcken immer einen Bauchgurt. Andererseits haben sie ein System entwickelt, bei dem man die Vorspannung des Tragsystems einstellen kann. Schlicht ingenious.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Ich muss sagen, ich war bei Vielem zu Beginn sehr skeptisch, aber die Kombination hat hervorragend funktioniert. Vor allem der Vaude-Rucksack hat mir gezeigt, dass bei dem Hersteller ganz viele pfiffige Entwicklerinnen und Entwickler arbeiten müseen. Einziger Wermutstropfen ist, dass das Top-Fach nur einen einfachen Reissverschluss hat. Das ist dann aber auch alles, was es an dem Gerät zu kritteln gibt.

Turning Yellow

Handykauf hat schon mehr Spass gemacht.

_DSF4971Damals, als man sich freute, dass das Handy kleiner, eleganter und aufregender wurde. Ja, das waren noch Zeiten. Vom runden iPhone 3, das einem immer aus der Hand flutschte, zum iPhone 4: Kantig, scharf und gut. Vom iPhone 4 zum 5: Elegant, handlich und schnell. Für mich immer noch die schönste Handy-Form bisher. Kein Wunder, bin ich damals vom iPhone 6 zurück aufs iPhone SE gewechselt. Das Sechser war kein Sechser im Lotto: Zu gross, zu rund, es flutschte mir immer wieder aus den Händen. Und jetzt, jetzt ist mir das SE runtergefallen. Nicht zum ersten, aber zum letzten Mal. Der Digitizer ging ex. Keine Chance mehr, auf das Handy zuzugreifen. Nix. Nada. Verdauungsendprodukt!
Gut hatte ich kürzlich ein Backup gemacht. Das liess mich etwas aufatmen.

Verdammt, sind wir vom Handy abhängig

Ich bin gerade in Reisevorbereitungen. Wunderlist, OneNote, Loyalty-Programme, Reservationen. Das alles mache ich fast nur noch mit dem Mobile. Der Desktop wird zum Second Screen. Kein Uber, kein Smide ohne Mobiltelefon. Ich werde wohl meine alten Reise-Tagebücher hervorkramen und nachschlagen müssen, wie ich das damals viel einfacher gemacht hatte. Das gibt mir wirklich zu denken. Dazu kommt: Das Nachfolgehandy kommt wohl erst am Mittwoch. Es passiert mir auch schon mal, dass ich das Handy zuhause vergesse. Wenn ich das erst an der Tramhaltestelle merke, kehre ich nicht mehr nach Hause zurück und verbringe den Tag frei von Mobiltelefon. Eine halbe Woche schaffe ich aber nicht. Zu viele (auch private) Termine werden über WhatsApp, Threema, oder klassisch per SMS / Telefon organisiert. Dazu kommt die Notfallorganisation, für die das Handy zwar nicht unabkömmlich ist(sonst wäre es keine vernünftige Notfallorganisation), aber dennoch wichtig.

Die neuen Smartphones – Alles Banane!

Ein neues Smartphone wäre kommendes Jahr sowieso nötig geworden, das geliebte iPhone SE war doch schon ordentlich ramponiert. Leider hat mich keines der neuen Handys überzeugt. Sie sind mir einfach zu gross, um praktisch zu sein und bessere Energieeffizienz wird immer gleich mit Schnickschnack zunichte gemacht. Ich nehme an, die grösseren Bildschirme tun ihres dazu bei. Dafür werden sie dünner und anfälliger. Dass man auf kabelgebundene Kopfhörer verzichten will, verstehe ich. Kabel sind wohl die Tonbänder der Kopfhörer. Für mich, als audiophilen, ist das ein weiterer schwerer Rückschlag. Da ich viel Musik höre, möchte ich nicht immer einen Mikrowellensender an meinem Kopf tragen und ich brauche die Kopfhörer auch mit anderen Geräten. Mir wäre eine gute Audioqualität aus der Buchse auch wichtiger, als gute Lautsprecher in Stereo, insbesondere weil Stereo bei einem solchen Gerät unnütz ist. OK, ein guter Grund die Geräte immer grösser zu machen …

Pest oder Cholera, Lock-in gibt es oben drauf

_DSF4920Und was jetzt? Android oder iPhone? Um die sagenhafte Tausend Stutz kosten sie inzwischen alle. Apple hat mich in letzter Zeit ordentlich verärgert. Sie entwickeln ihre Geräte nicht in die Richtung, die ich mir wünsche. Ich habe wohl einen Nischenanspruch. Wobei, die Hersteller sind inzwischen so dominant, mit so viel Lock-in, dass ich mir darüber gar nicht mehr so sicher bin. Android gefällt mir, weil es einfach mehr Dynamik der Gerätehersteller gibt. Die wird einfach wieder dadurch zunichte gemacht, dass jeder Gerätehersteller vom native-OS abweicht. Auf die Dauer wird das immer ein Ärgernis. Samsung baut grossartige Geräte. Ausgerechnet das Galaxy S9 ist ein Akku-Schwächling. Fällt also aus dem Rennen. Huawei macht tolle Geräte, man weiss einfach nicht so genau, wie viele Daten denn da noch so gesammelt werden. Nokia macht einen schönen Eindruck mit seinem Native-OS, wie auch – selbstverständlich – das Google Pixel 3. Wenn ich Letzteres kaufen würde, verkaufte ich wohl auch gleich meine Daten-Grossmutter. Und sie sind alle auch gross und haben zur Hälfte schon keine Kopfhörer-Buchse mehr. Dafür, ein grosses Plus, eine Memory-Erweiterung. Alle Fotos und Musik darauf, das ist schon ein seehr, seehr bestechendes Konzept.

Die Banane ist ein Apfel

Aber Apple will das nicht, klar, mit internem Memory kann man mehr Rendite machen, wie auch mit Dongels und so Zeugs. Einen Teil meiner Bilder habe ich verloren, weil nur auf dem iPhone gespeichert.
Was gab letztlich den Ausschlag? Es war all die gekaufte Musik auf meinem Musikserver, die ich über iTunes auf allen Geräten sharen kann, einer der wichtigsten Punkte weshalb ich in den sauren Apfel biss. Der andere Punkt war eben, der – wohl sinnlose – Versuch, Google nicht alles über mich preiszugeben. Ein Dritter, kurz vor meinen Ferien nicht alles neu installieren und aufbauen zu wollen, insbesondere das Musik-Management.
So wird mein neuestes Telefon das erste, auf das ich mich nicht freuen werde. Es hat vieles, was ich nicht brauche, vieles nicht, was ich liebe und es hat einen hohen Preis. Es ist unnötig riesengross und schwer zu verstauen. Es ist eine Banane im Vergleich zu einem Apfel, den ich wollte. Ich habe mein Telefon darum in Bananen-Gelb bestellt.

 

PS: Und bis meine Banane kommt, kann ich auf ein ausgedientes Gerät eines Freundes zurückgreifen. Er hat sich, wie eine Bekannte und ein mir völlig Unbekannter, auf einen Aufruf auf Twitter gemeldet. Sie alle wollten mir aus der Patsche helfen. Ist das nicht grossartig? Twitter funktioniert also immer noch, auch wenn es sich auch langsam zur Banane entwickelt.