Hamburg

Habe ich schon gesagt, dass Hamburg meine deutsche Lieblingsstadt ist? Wieso das so ist, weiss ich auch nicht so genau. Ich mag Hafenstädte und an Hamburg speziell dieser Mix aus Grösse gepaart mit der Individualität der Quartiere und die HamburgerInnen als Type. 

Angekommen bin ich mit  dem Autozug, was auf dem Motorrad immer auch eine Herausforderung ist. Die Kopffreiheit auf der unteren Etage der Güterzüge ist keine. Bei etwa 1.60m Höhe muss man zusehen, dass man nicht dauernd mit dem Kopf anschlägt. Das bedeutet, die Brust auf den Tank legen und den Kopf in den Nacken kippen, um durch die Scheibe sehen zu können, wo man hinfährt. Die Ausfahrt durch den Bahnhof Altona ist aber immer ein Erlebnis. 

Frische Luft

Nach vielen Stadtspaziergängen und der Feststellung, dass die Elbphilharmonie immer noch nicht fertig ist,  aber ein imposantes Bild abgibt, war mal an der Zeit ein paar neue Dinge zu erkunden. Beispielsweise  das Wälderhaus Wilhelmsburg oder das Planetarium Hamburg am Rande des Stadtparks. Da wegen der Mitarnachtssonne Polarlichter nicht oder kaum zu sehen sein werden, hatte ich mich entschieden, die Vorführung dazu im Planetarium zu besuchen. Die Bilder waren sehr eindücklich, wenn du das mal in einem Planetarium sehen kannst, solltes du es nicht verpassen. Immer wieder beeindruckt mich die Hafencity und der verfügbare Platz in Hamburg. Die riesigen Strassenbreiten, die eine grosszügige Verkehrsnutzug zulässt und das Riesenprojekt Hafencity, das in der Schweiz wohl einfach undenkbar wäre. Aber Ansätze davon könnte man übernehmen. Beipsielsweise der riesige Kinderspielplatz auf einem Flachdach. 

Wo mein Auge auch immer haften bleibt, ist bei den Aushublöchern. Ja, genau, wie ein Senior an der Baustelle guckte ich jeweils da runter und sehe Sand, Sand und nochmals Sand. Die Vorstellung eine Stadt auf Sand zu bauen, statt auf festen oder gar felsigen Boden ist für mich als Schweizer ungewohnt.  

Dunkle Wolken

Leider gibt es nicht nur Tolles zu bereichten. Mein Rücken macht mir mehr zu schaffen als bisher. Zwar macht mir die eine, ursprünglich am stärksten schmerzende Stelle kein Probem mehr, dafür hatte ich bis jetzt nie Probleme mit dem Liegen. Diese Nacht fand ich keine schmerzfreie Position, das bahnte sich schon letzte Nacht an. So habe ich mitten in der Nacht Übungen gemacht, die nichts halfen und das Antirheumatika genommen, das ein bisschen half. Das ist eine neue Dimension. Vielleicht liegt es an dem Hotelbett, vielleicht auch hat sich meine Muskulatur einfach inzwischen zu fest verkrampft. Auf jeden Fall werde ich heute Abend den Trade-off haben, die Fähre zu nehmen oder die Reise abzubrechten. Es wird eine schwere Entscheidung. 




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